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Promi News

Miley Cyrus: Wie sie Nicholas Sparks kennenlernte

Wenn es ums Geschichtenerzählen geht, macht Nicholas Sparks so leicht keiner etwas vor. Da muss man nur Miley Cyrus fragen.

Miley Cyrus

Miley Cyrus (Foto: Featureflash Photo Agency | Shutterstock)

Ehe der Teenie-Star für den emotionalen Film „Mit Dir an meiner Seite“ unterschrieb, der auf Sparks neuestem Roman basiert, traf sich der Autor mit Miley und ihrer Familie zum Essen. „Ich ging rüber zu den Cyrus und wir aßen Burger“, erinnert sich Sparks.

Am großen Esstisch mit Cyrus und ihren Eltern Billy Ray und Tish wollte Sparks gerade anfangen, seine Geschichte zu erzählen, als etwas Unvorhergesehenes geschah: „Die Lichter gingen aus“, lacht Sparks.

Miley Cyrus: Die ganze Familie lauschte Sparks

Kerzen wurden angezündet und die Familie saß um Sparks herum und lauschte der Geschichte von „Mit Dir an meiner Seite“. „Es war wirklich wichtig, dass Miley die Geschichte mochte“, erklärt er. „Sie wollte, dass es eine große Rolle ist, nicht speziell für sie, sondern für jede junge Schauspielerin. Für sie sollte es eine Übergangsrolle werden.“

Miley Cyrus

Miley Cyrus (Foto: s_bukley | Shutterstock)

„Mit Dir an meiner Seite“ erzählt von Veronica „Ronnie“ Miller. Sie ist rebellisch, eine Einzelgängerin, die nicht einsieht, warum sie den Sommer mit ihrem Vater verbringen soll, der von ihrer Mutter geschieden ist. Eigentlich ist sie eine begabte Musikerin, doch statt ihr Talent zu nutzen, flippt sie lieber rum. Aber langsam kriegt Ronnie die Kurve, lernt Liebe, Vertrauen und Verzeihen kennen und erfährt auf ihrem Weg so einige Geheimnisse. „Ich erzählte die Geschichte von Anfang bis Ende während des Essens und muss sagen, ich war ziemlich gut. Ich meine, ich bin nun mal Geschichtenerzähler“, lacht Sparks.

In der Sekunde, als er seine Erzählung beendete, wusste Sparks, dass er die Cyrus-Familie gewonnen hatte. „Es gefiel ihnen,“ sagt er. „Es braucht schon viel Vertrauen von beiden Seiten, wenn man sich auf so etwas einlässt. Miley ging es nicht nur um eine große Rolle, eine bewegende Geschichte war ihr genauso wichtig.“

Nicolas Sparks: Seine Erfolge

Dafür ist Nicholas Sparks natürlich genau der Richtige. Zu seinen literarischen Erfolgen zählen u. a. die internationalen Bestseller „Wie ein einziger Tag“ („The Notebook“), „Zeit im Wind“ („A Walk to Remember“), „Weit wie das Meer“ („Message in a Bottle“) und „Das Lächeln der Sterne“ (Nights in Rodanthe). Auch wenn all seine Bücher von unterschiedlichen Themen handeln, eines haben sie gemeinsam: die Liebe. „Das ist nun mal mein Thema,“ sagt Sparks und zuckt mit den Schultern. „Meine Bücher sind in seinem sehr differenzierten Genre angesiedelt. Ich habe dieses Genre nicht erfunden. Es wurde vor langer Zeit aus der Taufe gehoben, mit der griechischen Tragödie. Ein Thriller soll fesselnd unterhalten, Mystery lässt dich im Dunkeln tappen, aber was ist der Zweck einer Liebesgeschichte? Sie führt den Leser durch das ganze Spektrum menschlicher Emotionen, so dass er am Ende der Lektüre glaubt, als hätte er ein ganzes Leben durchlebt. Ich will, dass meine Leser am Ende meiner Bücher sagen: „Ich habe alles gefühlt“.

Sparks ist Romantiker durch und durch und meint, seine Frau Cathy, mit der er seit zwanzig Jahren verheiratet ist, würde dem zustimmen. „Ich bin gut darin, Rosen mitzubringen, sie mit kleinen Reisen zu überraschen, solche Dinge“, sagt er. Das Paar hat fünf Kinder, die beiden trafen sich im College. „Das Geheimnis?“ Sparks beugt sich vor. „Meine Frau ist immer noch mein bester Freund und sie ist eine unglaubliche Person.“

Nicholas Sparks wäre wäre beinahe kein Schriftsteller geworden

Trotz seines enormen Erfolgs wäre der Bestseller-Autor beinahe gar nicht Schriftsteller geworden. „Das stimmt“, kommentiert Sparks. „Das Leben nimmt manchmal unerwartete Wendungen“.

Als Student der University of Notre Dame war Laufen Sparks Leidenschaft. Als hervorragender Athlet sowohl auf der Bahn als auch im Feld war er am Boden zerstört, als ihn eine Verletzung an der Achillesferse zum Aufhören zwang. „Ich fuhr den Sommer über nach Hause und mein Arzt sagte mir, ich würde monatelang nicht laufen können. Ich sage euch, ich wurde verrückt. Ich bin ein bisschen durchgedreht. Ich war die letzten fünf, sechs Jahre jeden Tag gelaufen,“ erinnert sich Sparks. Seine Mutter kümmerte sich um ihn. „Als sie eines Tages nach ihm sah, sagte sie: „Es reicht. Hör auf zu schmollen, tu etwas!“ Ich wusste nicht, was, und sie sagte: „Warum schreibst du nicht ein Buch?“

So schrieb Sparks seinen ersten Roman, eine Horror-Geschichte, die er als „schrecklich“ beschreibt. „Der Punkt war, ich schrieb das Buch zu Ende, und das war sehr lehrreich für mich.“

Nicholas Sparks: Nach dem College

Miley Cyrus

Miley Cyrus (Foto: Debby Wong | Shutterstock)

Nach dem College hatte Sparks eine Reihe regulärer Jobs inne, darunter als Verkäufer in der Pharma-Industrie. Bis er eines Tages dachte, es müsse doch mehr geben im Leben. „Ich war 28 und hatte eine Midlife-Crisis“, konstatiert er. „Mit 15 hatte ich große Träume, die alle mit Aschebahn und Offroad-Laufen zu tun hatten. Ich wollte an der Olympiade teilnehmen. Diesem Traum nachzujagen hatte etwas unglaublich tolles, auch wenn ich nie zum Ziel gekommen bin. Als ich dann meinen Beruf ausübte, dachte ich: Soll ich das wirklich die nächsten 40 Jahre meines Lebens machen?“

Sparks wusste, dass er etwas ändern musste. Er schrieb einen Roman, der auf der ungewöhnlichen Liebesgeschichte der Großeltern seiner Frau basierte, die 224 Seiten starke Lovestory „Wie ein einziger Tag“. In der ersten Woche nach seinem Erscheinen stürmte das Buch bereits auf die New York Times Bestseller-Liste und hielt sich dort über ein Jahr. Die filmische Adaption spielte über $115 Mio. an den Kinokassen ein.

Wenn es ums Leben geht, vertritt der Autor einen einfachen Standpunkt: „Wenn ich versucht hätte zu schreiben und dabei mit Pauken und Trompeten gescheitert wäre ok. Aber ich wollte nicht mein Leben leben und mich fragen: Was wäre wenn? Das Wichtigste im Leben ist, es zu versuchen.“

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