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Sido: Ossi Geständnis und Erwachsen werden

SIDO (Foto: Universal)

SIDO (Foto: Universal)

Auf seinem neuen Album ‚Aggro Berlin‘, das am 30. Oktober erscheint, enthüllt Berliner Rapper Sido seine wahre Herkunft. Der 29-Jährige verarbeitet in der neuen Single ‚Hey Du‘ seine geheimnisvolle DDR-Kindheit und hat damit selbst engste Freunde geschockt. Niemand wusste davon, dass ‚Mein Block‘ gut und gerne ‚Mein Ost-Block‘ hätte heißen können.

„Nicht mal meine Freundin Doreen, die selber Musikerin aus Ostdeutschland ist. Und auch nicht mein bester Freund. Alle haben es über den Song ‚Hey Du‘ erfahren“, sagte der Rapper nun im Interview mit ‚Welt Kompakt‘. Als Paul Hartmut ist Sido nur wenige Tage vor dem Mauerfall mit seiner Mutter und seiner Schwester aus Ostberlin geflohen und in einem Asylantenheim im Berliner Bezirk Wedding gelandet. Was er dort erlebte, ist demnächst auf ‚Aggro Berlin‘ zu hören.

SIDO (Foto: Universal)

SIDO (Foto: Universal)

Der Star, der einst mit Maske bekannt wurde, ist mittlerweile gut bürgerlich gestylt. Seitenscheitel, Anzug und randlose Brille lassen nicht mehr an den einstigen Proll-Rapper erinnern. Sido hat sich selbst gefunden und von den alten ‚Aggro Berlin‘-Vorgaben losgelöst, wie er der vor zwei Wochen ‚Bild‘ erzählte: „Wenn es nach Aggro Berlin gegangen wäre, würde ich bestimmt immer noch die Maske und Kapuzenjacke und diesen ganzen Kram tragen. Ich bin jetzt fast dreißig Jahre alt und ich versuche, dass meine Musik authentisch ist und sich nach mir anhört. Ich bin nicht mehr der Typ, der im Asylantenheim gewohnt hat.“ Seinen krassen Image-Wechsel schreibt er vor allem seinem voranschreitenden Alter zu.

Sido mit 30

„Ich finde einfach, mit 30 Jahren ist es an der Zeit, auch mal andere Dinge als nur F*****, Gras und Partymachen anzusprechen. Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt und für die ich mittlerweile Verantwortung übernehmen muss.“

Überraschend gereift scheint der neue Sido, der Kapuzenjacke und Street-Style beiseite getan hat. Dennoch macht er klar, dass immer noch ein kleines bisschen ‚böser Junge‘ in ihm steckt: „Aber nur weil ich über ernste Themen rede, heißt das nicht, dass ich auf einer Party nicht den Wendler anspucken würde, wenn er mir über den Weg läuft. Das würde ich nach wie vor tun.“ Dann kann man nur hoffen, dass Schlager-König Michael Wendler nicht dieselben Partys wie Sido besucht.

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